Lachsöl bei Hunden und Katzen mit Futtermittelallergie

Hund und Katze Spaziergang auf einem Weg

 

Portrait Autor Sonja Tretter

  Autor: Sonja Tretter
  Lesedauer: 4 Min.

 

Lachsöl ist für Hunde und auch Katzen ein sehr beliebtes Futterergänzungsmittel. Besonders überzeugt es durch seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, der einen positiven Einfluss auf die Gesundheit mit sich bringt.

Besteht aber bei deinem Hund oder deiner Katze die Vermutung auf eine Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit, ist vorerst unklar, was du deinem Vierbeiner noch ohne Bedenken füttern kannst und worauf du lieber verzichten solltest. Wie es um das Füttern von Lachsöl bei Futtermittelallergien steht, erklären wir dir im Folgenden.


Verträglichkeit von Lachsöl bei Katzen und Hunden mit Allergie

Oft handelt es sich bei einer Allergie oder auch Unverträglichkeit auf Futtermittel um eine Reaktion auf bestimmte Eiweiße in  Fleisch, Fisch oder Getreide. Das bedeutet, dass bestimmte Fleisch-, Fisch- und Getreidesorten dann nicht mehr vom Hund oder der Katze vertragen werden.

Auch das in Lachs und Lachsöl enthaltene Eiweiß kann eine allergische Reaktion hervorrufen. Wenn dein Tier bisher keinen Lachsbestandteil in seinem regelmäßigen Futter hatte, ist eine allergische Reaktion auf den Fisch aber eher unwahrscheinlich.


Futtermittelallergie beim Haustier erkennen

In vielen Fällen geht eine Futtermittelallergie mit starkem Juckreiz beim Tier einher. Auch andere Hautprobleme wie Schuppen, Entzündungen oder auch starker Fellverlust können ein Anzeichen dafür sein. Ebenfalls können hartnäckige, langanhaltende Ohrentzündungen ein Hinweis auf eine allergische Reaktion auf bestimmte Futtermittel sein. Teilweise treten auch Verdauungsprobleme wie Blähungen, Durchfall und Erbrechen oder Atemwegsprobleme auf.

Wichtig ist aber, dass alle diese Symptome auch andere Ursachen haben können und nicht zwingend die Folge einer Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit sind. Es besteht auch die Möglichkeit, dass andere Allergien oder Krankheiten der Grund dafür sind.

Um andere Ursachen auszuschließen und mehr Informationen über mögliche Gründe zu erhalten, solltest du den Zustand deines Vierbeiners mit einem Tierarzt besprechen. Besteht dann immer noch der Verdacht auf eine Futtermittelallergie, ist es sinnvoll, über einen längeren Zeitraum in einer Ausschlussdiät auszutesten, welche Futtermittel dein Hund oder deine Katze verträgt und bei welchen das nicht der Fall ist.


Das richtige Futter für allergische Tiere

Hund mit Knochen
In der Zeit der Ausschlussdiät ist auch beim Füttern von Leckerlis und Knochen Vorsicht geboten. (Bildquelle: Pixabay)


Um bei einer Allergie herauszufinden, was genau die Ursache ist, empfiehlt sich eine Ausschlussdiät, bei der ausgetestet wird, welche Futtermittel vertragen werden und welche nicht. Dazu solltest du über den Zeitraum einiger Wochen immer nur eine Getreide- und eine Fleisch- oder Fischsorte füttern, die dein Vierbeiner beide zuvor noch nicht erhalten hat. Eine beliebte Variante sind hier Pferdefleisch und Kartoffeln. Diese Ernährungsweise muss nun konsequent durchgezogen werden.

Stellt sich dann eine Verbesserung bei deinem Tier ein, kannst du einen Provokationstest durchführen: dazu verabreichst du deinem Hund oder deiner Katze für etwa eine Woche eine Fleisch- oder Getreidesorte, die als Auslöser der Allergie infrage kommt und beobachtest dann die Reaktion. So kannst du langfristig durch das Testen herausfinden, welche Fleisch- und Getreidesorten dein Vierbeiner verträgt und welche die Allergie auslösen.

Es gibt für Katzen und Hunde mit Futtermittelallergie zahlreiche spezielle Futterangebote auf dem Markt. Nachdem du herausgefunden hast, welche davon dein Hund oder deine Katze gut verträgt, kannst du darauf zurückgreifen. Du solltest aber immer einen ganz genauen Blick auf die Inhaltsstoffe haben.


Lachsöl als wertvolle Futterergänzung bei Allergien

Lachsöl kann bei einer Futtermittelallergie aus mehreren Gründen überzeugen. Natürlich sollte es aber ausschließlich verwendet werden, wenn dein Hund oder deine Katze nicht allergisch auf Lachs reagiert.

Besonders in der ersten Zeit trägt Lachsöl zur schnelleren Abheilung der durch die Allergie ausgelösten Reaktionen bei. Es ist gut für das Fell und die Haut und wirkt gegen Entzündungen

Lachsöl bietet sich auch häufig als Eiweißquelle für die Zeit der Ausschlussdiät an, solange das Tier zuvor noch nicht mit Lachs gefüttert wurde. Wird Lachs gut vertragen, ist er auch in der dauerhaften Ernährung nach der Ausschlussdiät sehr gut als Ergänzung geeignet, da er die Versorgung des Körpers mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren garantiert und die Gesundheit und das Immunsystem der Vierbeiner stärkt.


Fazit

Bei einer Futtermittelallergie wird Lachsöl meist trotzdem vertragen, dein Tier kann aber auch gegen das enthaltene Eiweiß allergisch sein. Solange keine Allergie gegen Lachs besteht, eignet sich das Lachsöl gut als Zusatz zum Allergiefutter, da es die Gesundheit deines Vierbeiners unterstützt.

Wusstest du, dass neben einer allergischen Reaktion auf Lachsöl auch noch andere Nebenwirkungen möglich sind? Welche genau das sind und was jeweils zu tun ist, erfährst du in unserem Beitrag über die Nebenwirkungen von Lachsöl.

Das Lachsöl von Wolfsbacher Natur wird aus reinem Atlantik-Meer-Lachs hergestellt und kommt ohne Zusatzstoffe aus. So musst du selbst bei einer Futtermittelallergie keine Bedenken haben, solange dein Vierbeiner Lachs gut verträgt.

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